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synapsis Administrator

Anmeldedatum: 15.10.2006 Beiträge: 385 Wohnort: Nahe München Programmiersprachen: C/C++, VB, (Java), php, JS, AJAX, (Python) Compiler: MS VS2005 SE
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Verfasst am: 27.03.2007, 18:25 Titel: Die Qual der Wahl - Welche Linux-Distribution ist die beste? |
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Es ist wahnsinn, wie viele Linux-Distributionen es mittlerweile gibt. Wer soll da noch den Überblick behalten? Es gibt Linux-Distributionen wie openSUSE, Fedora Core, Ubuntu, Debian, Mandriva, Slackware ... für jeden Zweck und jeder Größe. Jedoch gibt es nicht "die" Linux-Distribution, welche alle anderen sticht, sondern jeder muss die Distri finden, die am besten zu ihm und seiner Erfahrung mit dem Computer passt.
Auf dieser Seite gibt es ein kleines Online-Tool, was mit ein paar Fragen an den Benutzer die jeweils am besten passende Distribution heraussucht - dann entfällt die lange manuelle Suche nach den Features der Distributionen.
Die z.T. breite Meinung, Linux wäre nur etwas für Experten und nichts für den "normalen" Otto-Normal Computerbenutzer. Mittlerweile haben sich jedoch mit Mandriva und Ubuntu Distributionen gebildet ,welche sehr auf den Komfort des Benutzers abzielen.
Hier noch ein paar Erfahrungen, welche ich mit ein paar Distributionen gemacht habe:
Fedora Core 6
- mangelhaftes Partitionierungstool bei der Installation (nicht genügend Freiheiten für den Benutzer, wenn dieser eine eigene Partitionierungstabellle erstellen möchte)
+ Unterstützt KDE und GNOME
~ Installationsprogramm lässt zu wenig Freiheiten bei der Installation. (Einstellungen, Wahl der Pakete etc,...)
Allerdings ist die Installation dadurch sehr benutzerfreundlich. Es ist daher eher nicht für Profis geeignet, sondern geht in Richtung Ubuntu.
+ sehr schnelle Installation (~ 15-30 min)
- kein schönes Bootloader-Menü-Design
- Automatische Erkennung von bereits installierten Betriebssystemen (Windows, openSUSE)
funktioniert nicht.
+ schöner Bootscreen mit übersichtlichen Informationen zum Systemstart
Anmerkung:
Weiter als bis zum Boot-Screen kam ich bei Fedora bisher gar nicht. Das System hängte sich beim booten auf, nachdem ein Fehler beim mounten der lokalen Dateisysteme aufgetreten war. (Ich weiß bis jetzt noch nicht, woran das liegt)
openSuSE
+ übersichtliche, grafisch ansprechende Installation mit sehr vielen Möglichkeiten die Installation genau nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
+ gutes Partitionierungstool
+ gutes Paket-Auswahl-Programm (zu installierende Pakete einzeln wähllbar)
- mehr oder weniger lange Installationszeiten. (1Std und mehr) Jedoch muss auch berücksichtigt werden, dass openSUSE einiges an Paketen zu bieten hat
+ Linux sowohl für den normalen Benutzer, als auch Linux-Experten. Sehr gut konfigurierbar, per YAST oder aber auch manuell. Ausgereiftes Paketmanagement mit großer Auswahl an Paketen.
+Unterstützt GNOME und KDE
+ einfache Softwareupdates mit Aufschlüsselung in verschiedene Prioritäten durch Desktop-Applet oder YAST
+ sehr schöner Bootscreen. Auf Wunsch kann sich der Benutzer mehr Informationen anzeigen lassen.
+ sehr schönes, grafisches Bootloader-Menü
- Zeit, die für das Hochfahren gebraucht wird, ist ein wenig länger als z.B. bei Ubuntu. Jedoch nicht wesentlich.
Bonzai Linux
- fast keine Software vorhanden, basiert jedoch auf Debian Woody, für das einige Pakete vorhanden sind
- ältere Software-Pakete
- keine Möglichkeit auf Update von Software-Paketen
-- neue Software muss selbst kompiliert werden
Fazit:
Bonzai Linux ist zum rumspielen mit Linux auf einem älteren PC, aber ist für die tägliche Arbeit nicht geeignet.
Dennoch besticht die Distribution mit ihrer relativ geringen Größe von 180MB. Wenn mann jedoch eine kleine Linux-Distribution haben möchte, sollte man lieber DSL benutzen, da dieses wesentlich besser ausgestattet ist und noch kleiner ist.
Ubuntu
+ Einfache Installation, sehr gute, optisch ansprechende Oberfläche
~ Linux-Betriebssystem für Otto-Normal-Verbraucher
- Auswahl an Paketen nicht so groß wie bei openSUSE oder Fedora Core
- unterstützt nur GNOME (alternativ kann Kubuntu benutzt werden)
- Rechtesystem von Linux wird z.T. aufgehoben, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen
- Auswahl von Paketen bei der Installation nicht möglich
+ einfache Softwareupdates möglich
+ Einfache Handhabung, selbsterklärende Menüs und Dialogfenster
+ Guter Support
Damn Small Linux (DSL)
+ Sowohl Live-CD als auch auf Festplatte installierbar
+ Gute Auswahl der vorinstallierten Software
- keine zusätzlichen Pakete verfügbar
+ Auf fast allen (auch sehr alten) PCs lauffähig
+ sehr geringe Größe
Fazit:
DSL ist gut für betagtere Rechner oder auch Laptops zu gebrauchen. An Board ist auch ein office-Paket mit Tabellenkalkulation. Auf meinem alten Compaq Armada 1592DT (256Mhz, 64MB RAM, 3GB HD) läuft DSL sehr schnell und stabil. |
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thewuz Erfahrener Benutzer
Anmeldedatum: 21.01.2007 Beiträge: 228 Wohnort: Nähe Wien Programmiersprachen: PHP, HTML, JAVA, JavaScript Compiler: Eclipse für JAVA
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Verfasst am: 28.03.2007, 18:24 Titel: |
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ich habe sowieso seit längerem vor linux neben windows laufen zu lassen... zum arbeiten, also programmieren usw.
Welche würdest du mir empfehlen? Ich dachte da an OpenSuse, habe aber auch gehört das es bessere geben soll |
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fhwebsite Neuer Benutzer
Anmeldedatum: 19.08.2007 Beiträge: 5
Programmiersprachen: xHTML, CSS, PHP, MySql, minimal Java & C++ Compiler: Bloodshed Dev C++
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Verfasst am: 20.08.2007, 10:25 Titel: |
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| ich verwende auf meinem zweitcomputer ubuntu, und bin auch vollauf zufrieden (nach einiger konfiguration und manipulation, was ja bei linux im gegensatz zu windows legal ist und auch funktioniert....) |
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devkid Neuer Benutzer
Anmeldedatum: 12.04.2007 Beiträge: 6 Wohnort: Borthen Programmiersprachen: C/C++, HTML, CSS, PHP, SQL Compiler: GCC, MinGW(unter Windows)
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Verfasst am: 05.12.2007, 17:17 Titel: Re: Die Qual der Wahl - Welche Linux-Distribution ist die be |
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Das Thema ist zwar schon "etwas" älter, aber naja:
| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
| openSuSE |
- die Updates brauchen Ewigkeiten
- YaST braucht manchmal mehrere Minuten (!) bis es mich zur Paketverwaltung lässt
| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
Ubuntu
~ Linux-Betriebssystem für Otto-Normal-Verbraucher
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Nicht nur. Wer die graphischen Tools nicht haben will, muss sie ja nicht benutzen.
| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
- Auswahl an Paketen nicht so groß wie bei openSUSE oder Fedora Core
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Bei Fedora weiß ich es nicht, aber Ubuntu 7.04 hatte weitaus mehr Pakete als openSuSE 10.2
| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
| - unterstützt nur GNOME (alternativ kann Kubuntu benutzt werden) |
Bitte was? apt-get install kde
| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
| - Rechtesystem von Linux wird z.T. aufgehoben, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen |
Wo denn? Es gibt lediglich die Gruppe "admin" und alle Mitglieder dieser Gruppe haben sudo-Rechte. Über sudo passwd lässt sich der root-Account freischalten. (Wobei ich persönlich ein gut eingerichtetes sudo besser als su finde, da man nicht erst su ausführen und dann den Befehl eingeben muss.) Außerdem lässt sich über sudo bash problemlos eine root-Shell starten.
So, das warst erstmal . _________________
Get Firefox
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synapsis Administrator

Anmeldedatum: 15.10.2006 Beiträge: 385 Wohnort: Nahe München Programmiersprachen: C/C++, VB, (Java), php, JS, AJAX, (Python) Compiler: MS VS2005 SE
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Verfasst am: 05.12.2007, 20:22 Titel: |
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Bei den Updates muss ich dir bei opensuse 10.2 recht geben, allerdings wurde in der 10.3-Version der Paketmanager überarbeitet und arbeitet jetzt wesentlich schneller.
Was die Anzahl an Paketen angeht, so muss ich dir mittlerweile zustimmen. In den Anfängen war das bei Ubuntu noch nicht so tolle, aber mittlerweile gibt es mehr...
Nutze mittlerweile Ubuntu auf dem Notebook, aber ich bin trotzdem von manchen Oberflächen-Tools nicht wirklich überzeugt. Weil wenn es eins gibt, dann soll des auch funktionieren und mir nicht irgendwas zerschießen. Da mach ichs dann lieber manuell.....
Die root-Rechte sind mit einem Timer verbunden, um das Passwort bei kurzen Abständen zwischen Systemzugriffen nicht nocheinmal eingeben zu müssen. Das meinte ich damit mehr oder weniger... natürlich kann man das (genauso wie bei kde) ändern, aber mir ging es da mehr um den erstzustand... Wie auch immer... Es ist schwierig zwischen den beiden eines auszuwählen, deswegen benutze ich sie einfach beide.  |
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Holzhaus Neuer Benutzer

Anmeldedatum: 26.03.2008 Beiträge: 14 Wohnort: Gelsenkirchen Programmiersprachen: PHP 5, Perl, JavaScript, ActionScript 2, Bash Compiler: MTASC für AS2
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Verfasst am: 26.03.2008, 18:45 Titel: Re: Die Qual der Wahl - Welche Linux-Distribution ist die be |
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| devkid hat Folgendes geschrieben: |
| (Wobei ich persönlich ein gut eingerichtetes sudo besser als su finde, da man nicht erst su ausführen und dann den Befehl eingeben muss.) |
Das geht auch so^^:
| Code: |
[jan@homer ~]$ su -c 'blablabla'
Passwort:
bash: blablabla: command not found
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Ich persönlich kann Mandriva One absolut empfehlen. Man muss nicht mehr ewig auf der Konsole rumhacken, bloß um die proprietären Grafiktreiber von ATI und Nvidia zum laufen zu kriegen, weil sie schon vorinstalliert sind. Dass Mandriva Control Center gefällt mir auch besser als YaST, auch wenn die deutsche Lokalisierung einige Schwächen aufweißt (einige Sachen sind noch auf englisch). Mit urpmi steht ein recht fixer Paketmanager zur Verfügung.
Ubuntu gefällt mir nicht so gut, weil ich GNOME nicht mag und die KDE-Integration von Kubuntu eher mangelhaft ist. Linux Mint, ein Ableger von Ubuntu, soll aber auch ziemlich gut sein, weswegen ich ihn mir demnächst mal anschauen werde. Einen Test gibt es hier. _________________
| Zitat: |
| Wir sollten die Leistungsfähigkeit der Nachrichtendienste nicht durch parlamentarische Untersuchungsausschüsse gefährden |
- W. Schäuble auf einem Symposium des Bundesnachrichtendiensts am 1. November 2007 |
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Faktotum Benutzer
Anmeldedatum: 13.12.2007 Beiträge: 32 Wohnort: /home/krisi Programmiersprachen: alles mögliche, nix perfekt
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Verfasst am: 26.03.2008, 22:26 Titel: |
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Ubuntu!
-> Liebe auf den ersten Blick!
(Ich weiß .. subjektiv!.. egal)
Ich hatte bisher viel mit SuseLinux gearbeitet (version 9). Was mich dabei schockeirt hatte war die Größe der Standardinstallation. .. na gut, ich hatte n paaaar zusätzliche Pakete gewählt ... aber kaum der Rede wert...
Vorteil war damals, dass ich mit der umfangreichen Softwareauswahl auf der SuseDVD auch ohne Internetzugang viel 'rumbasteln konnte.
Aber irgendwie hat mich Ubuntu dann doch eher überzeugt. Eine schlanke Standardinstallation, große Fangemeinde und nicht zuletzt der Leitspruch "Linux for human beings" haben mich überzeugt.
Ich denke für den Desktopeinsatz (v.a auch auf älteren Rechnern) ist Ubuntu fast ideal. Was ich manchmal noch vermisse sind Details in den Konfigurationsmenüs. Wenn man etwas anspruchsvollere Wünsche hat dann führt oft kein Weg an der Konsole vorbei. Mir persönlich macht das zwar nichts aus (im Gegenteil! Da is vielmehr los! ...) aber es schreckt eben doch noch sehr viele Windows-verwöhnte ab, seltsame Zeichenfolgen in ein schwarzes Fenster tippen zu müssen. Zur Hardware-Unterstützung muss ich sagen: Beide Dauem hoch. Bei mir hat Ubuntu (bis auf meinen Scanner) bisher alles fehlerfrei erkannt und kann mit allen Geräten auf allen drei PCs umgehen. sogar eine Testinstallation auf einem 4GB- USB-Stick hat tadellos auf allen PCs in der Verwandschaft funktioniert die USB-Boot unterstützen.
Also als Desktop ist bei mir Ubuntu ganz klar der Favorit. Bei Serveranwendungen konnte ich noch nicht viel Erfahrung sammeln, aber Suse hat sich auf einem 400MHz-Pentium aus der Bastelkiste wunderbar verwenden lassen. Was mir daran vor allem gefällt ist das Systemkonfigurationsprogramm YAST, das es dem unerfahrenen Linux-Neuling auch auf der Konsole leicht macht einen kompletten Homeserver aufzusetzen. Heute würde ich das wohl alles auch direkt über die conf-files in /etc hinbekommen, aber als Einsteiger war es mir eine große Hilfe. _________________ Linux 4 ever !
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