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devkid Neuer Benutzer
Anmeldedatum: 12.04.2007 Beiträge: 6 Wohnort: Borthen Programmiersprachen: C/C++, HTML, CSS, PHP, SQL Compiler: GCC, MinGW(unter Windows)
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Verfasst am: 20.10.2007, 22:21 Titel: Konzept für Internet-Betriebssystem |
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... und damit meine ich auch das Internet, nicht das Web, denn dies ist - meiner Meinung nach - nicht für Betriebssysteme da, sondern für Webseiten. Sprich: es muss ein anderes Ausgabemedium her. Nicht im Sinne der Ausgabe selbst (also Montior, Drucker und dergleichen), sondern die Art der Ausgabe auf dem Bildschirm. Meiner Meinung nach sind HTML, CSS, JavaScript und Kumpanen eher ungeeignet, da diese ursprünglich auch für das Web entwickelt wurden, nicht für die Umsetzung eines kompletten Computersystems. Mir schweb da eher ein System mit modifiziertem Linux-Kernel und eine X-Oberfläche mit einem eigenen DM vor.
Fragt sich nur noch, was ich mit Konzept meine. Im Großen und Ganzen meine ich die Auslagerung der verfügbaren Resourcen, sprich: Rechenzeit, Massenspeicher und Berechnung des GUI. Um es konkreter zu sagen: wo wird was gerechnet, wo wird was gespeichert und wo wird was "vorgezeichnet".
Da ich bis jetzt kein wirklich funktionierens Konzept kenne (und es diesen wahrscheinlich auch nicht gibt), indem alle Parts auf dem Client oder dem Server von statten gehen.
Nur ein paar Beispiele:
- Windows und X, jeweils mit lokaler Anmeldung: Alle Resourcen liegen lokal. Ohne "Zusatzmittel" wie externen Speichermedien oder die Übertragung durchs Internet gibt es nur lokalen Zugriff.
- Windows mit entfernter Anmeldung:Quatsch!
- X mit entfernter Anmeldung: Alle Resourcen liegen auf dem Server.
- WebOS': das Rendering der GUI liegt beim Client, der Rest beim Server.
Was ich meine ist allerdings die Auslagerung jeder dieser Resourcen zum Teil auf den Client und zum Teil auf den Server.
Am Beispiel des Massenspeichers könnte das so aussehen:
Auf dem Client werden Zugangsdaten zum Server, möglicherweise Sicherungskopien von Dateien, äußerst sensible Daten usw. gespeichert und der Massenspeicher als Cache verwendet. Selbstverständlich kommt noch der Linux-Kernel, X sowie einige andere Sachen, die auf Client-Basis stattfinden müssen (Updates der Client-Software, DE allgemein, usw.).
Auf dem Server werden dagegen alle Applikation gespeichert und können vom Client abgerufen werden. Außerdem werden "normale" Daten, wie z.B. Musik, Videos, sonstige Multimediaspielereien, Text-, Tabellen-, Präsentations-Dokumente und der gleichen gespeichert, so dass man von überall aus darauf zugreifen kann.
Fazit: ein heterogenes Computersystem, das für den Anwender (für den normalen DAU vor dem heimischen PC) vollkommen transparent erscheint.
Wie siehts mit euch aus? Was sagt ihr zu dieser Idee? Denkt ihr, dass das ganze in einem OpenSource-Projekt (also zum Großteil durch die Community) realisierbar wäre? Hättet ihr Lust mitzumachen? _________________
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synapsis Administrator

Anmeldedatum: 15.10.2006 Beiträge: 387 Wohnort: Nahe München Programmiersprachen: C/C++, VB, (Java), php, JS, AJAX, (Python) Compiler: MS VS2005 SE
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Verfasst am: 21.10.2007, 13:57 Titel: |
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Nun ja mir ist irgendwie nicht ganz klar, was du dir da vorstellst. WebOS und Terminal-Server (da wird alles auf Server-Seite berechnet) gibts ja schon.
Ich glaube auch eher, dass sich der Trend in Richtung Verteilung von Rechenzeit auf mehrere, kleinere Rechner hinbewegt. (Cluster) _________________ Pssst... Syncom.org Relaunch im Herbst 2008... bitte weitersagen  |
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devkid Neuer Benutzer
Anmeldedatum: 12.04.2007 Beiträge: 6 Wohnort: Borthen Programmiersprachen: C/C++, HTML, CSS, PHP, SQL Compiler: GCC, MinGW(unter Windows)
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Verfasst am: 21.10.2007, 15:16 Titel: |
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| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
Nun ja mir ist irgendwie nicht ganz klar, was du dir da vorstellst. WebOS und Terminal-Server (da wird alles auf Server-Seite berechnet) gibts ja schon.  |
Das ist eben das Problem! Auf Web-Betriebssystemen und bei Terminal-Servern wird alles auf der Server-Seite berechnet. Das bedeutet aber eine rießige Auslastung für den Server, wenn da täglich mehre tausende bis Millionen Clients zugreifen (und ich speche jetzt nicht von einem Terminal-Server innerhalb einer Firma, sondern von einem zentralen Server(-cluster), auf den man von überall aus zugreifen kann). Außerdem hätte man so gut wie keine Kontrolle mehr über seinen Rechner, weil alles auf der Server-Seite von statten geht (man stelle sich nur mal 3D-Spiele vor, die dann auch vollständig auf dem Server berechnet werden müssten).
| synapsis hat Folgendes geschrieben: |
| Ich glaube auch eher, dass sich der Trend in Richtung Verteilung von Rechenzeit auf mehrere, kleinere Rechner hinbewegt. (Cluster) |
So in etwa stelle ich mir das auch vor, nur dass die Rechenzeit nicht vollständig auf die Servercluster geht sondern z.B. sehr rechenaufwendige Sachen wie Echtzeit-3D oder triviale Dinge wie das Darstellen der graphischen Oberfläche auf der Client-Seite erledigt werden. Davon sind WebOS' und Terminal-Server aber noch ganz schön weit entfernt.
Deshalb meine ich auch, dass ein "Internet-Betriebssystem" immernoch aus zwei Teilen besteht, sodass man noch ein gewisses Maß an Kontrolle und Privatssphäre hat (siehe Bundestrojaner).
Aber was meint ihr zum Vorschlag allgemein und welche Ideen z.B. bezüglich der Aufteilung der Resourcen hättet ihr noch? _________________
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